Montag, 18. Februar 2013

Aufregung um Amazon: Was kann ich tun?

Der ARD-Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Amazon hat große Wellen geschlagen. Zuerst hatte mir meine Mutter davon berichtet, dann ging es allmählich im Internet los mit den Empöhrungen. Als einer meiner Freunde auf Facebook den Link zu dem Beitrag in die ARD Mediathek postete, schaute ich es mir an.

Über den Inhalt des Videos sage ich nur so viel: Das ist eine ganz große Scheisse, was Amazon da macht, Punkt.



Ich habe mir sehr schnell überlegt, welche persönlichen Konsequenzen ich aus dem Verhalten dieses Onlinehändlers ziehen werde. Dabei habe ich gemerkt, wie abhängig ich mich über die Jahre gemacht habe. Lebensmittel und Kleidung sind wahrscheinlich das einzige, was ich nicht über Amazon kaufe. Geschenke im Freundeskreis werden auch seit Jahren via Amazon-Wunschzettel abgefertigt. Meine letzten beiden Uhren habe ich dort gekauft, genau so wie meine komplette Deko für Halloween oder das orange Klopapier zur EM letztes Jahr (Deutschland gegen Holland, ihr versteht).

Was mich aber am meisten wurmt: Ich biete alle meine Bücher über Amazon an.

Was tun?

Nun, zum einen werde ich in Zukunft aktiv versuchen, Alternativen zu Amazon zu finden. Sei es ein anderer Onlinehändler (bol.de für Bücher z.B.) oder tatsächlich ein Geschäft mit eigenen Räumlichkeiten und echten Menschen, also Real Life! (Beweis).
Was meine Bücher bei Amazon angeht, hatte ich schon vor dem Bericht die Überlegung angestellt, mein nächstes Werk (kein Doppelmond-Buch) via Neobooks zu publizieren, der gleich eine ganze Reihe von Shops beliefert (u.a. Thalia, Weltbild, Hugendubel). Um bei Amazon KDP Select zu veröffentlichen, darf man das Buch nämlich 90 Tage lang nur dort verkaufen, was den Kreis der möglichen Kunden einschränkt. Und so langsam schmeckt mir das nicht mehr.

Wie Neobooks zu handhaben ist, weiß ich noch nicht. Aber ich werde mir die Mühe machen, es herauszufinden.

Kennt ihr gute Alternativen zu KDP Select? Wenn ja, hinterlasst doch einen Kommentar!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen