Sonntag, 23. November 2014

Wie kriegt man ein Romanprojekt in den Griff?

Schreiben ist nicht gleich schreiben.

Vor allem am Computer macht es einen großen Unterschied, ob man z.B. in Word oder im stinknormalen Notepad schreibt.
Bei einem Roman sollte man sich erst recht überlegen, mit welchem Programm man diese Aufgabe meistern möchte.

Aktueller Stand: Wörter: 96.380 | Taschenbuch-Seiten: 276

Ein Roman ist ein Mammutprojekt.
Das bleibt nicht bei einer Seite, auch nicht bei hundert.

Microsoft Word oder eine andere "Büro"-Textverarbeitungssoftware ist dafür nicht geeignet, denn ein Romanprojekt besteht nicht nur aus Textseiten, sondern auch aus Charakterisierungen, Planungen und vor allem aus Bildern! Wie soll man bei all den Texten und Dateien den Überblick behalten?

Meine Programmwahl, um mein aktuelles Romanprojekt umzusetzen:


Scrivener von Literature & Latte. 
Das Programm kostet 40 Dollar und ist für Mac und Windows erhältlich.

Mit Scrivener ist es mir z.B. möglich, eine Ordnerstruktur anzulegen. Damit kann ich Ordnung halten und den eigentlichen Text von meinem Recherchematerial trennen.

Ebenso kann ich pro Szene ein eigenes Dokument anlegen und in meiner Baumstruktur schnell zwischen den Texten hin und herspringen. Der Romantext ist nicht eine einzige große Textwüste sondern übersichtlich unterteilt in Kapitel und Szenen.

Folgende Ordnerstruktur pflege ich:



In diesen Ordnern können auch Bilder liegen, die ich importiert habe!



Scrivener hat auch eine Unterteilung in seinem Hauptbildschirm, die ich aktivieren kann. So ist es mir möglich, z.B. beim Schreiben einer Charakterisierung das Bild des Charakters einfach in der rechten Hälfte des Bildschirms anzuzeigen, während ich zeitgleich in der linken Hälfte das Aussehen beschreibe.

Praktisch, oder?



Ich habe Scrivener auch auf meinem Netbook installiert, das ich unterwegs benutze. Damit ich dort auch immer die aktuellste Version meines Schreibprojekts habe, speichere ich meine Scrivenerdatei immer in meinen Dropbox-Ordner ab, der sich automatisch synchronisiert.




Auf den Bildern seht ihr, wie das ungefähr aussieht, wenn ich an meinem Roman sitze und verschiedene Szenen schreibe oder den Text überarbeite. Ich bin sehr zufrieden mit dem Programm und kann mir gar nicht mehr vorstellen, ohne Scrivener ein Schreibprojekt zu beginnen.

Alles Weitere über Scrivener findet ihr hier: www.literatureandlatte.com

Einen ausführlichen Artikel zu Scrivener könnt ihr hier lesen!

Viele Youtube-Tutorials zu Scrivener gibt es hier!

Weitere Schreibprogramme:
yWriter (gratis!)
Papyrus Autor


Gehabt euch wohl und meidet die Dunkelheit, liebe Leser!




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